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Schlanke Datensicherung von Scans

Schlanke Datensicherung von Scans

Die erforderliche Scanauflösung hängt in erster Linie von der gewünschten Weiterverarbeitung des Bildes ab. Zu berücksichtigen sind dabei die gewünschte Ausgabequalität aber auch die Datenmenge.
Eine erste Optimierung nimmt unsere Scansoftwar automatisch vor: Der Prescan bzw. Grobscan wird automatisch in Abhängigkeit der Vergrößerung mit 72 dpi gescannt. Eine höhere Auflösung würde eine größere Datenmenge erzeugen und dadurch die Weiterarbeit verzögern, ohne eine Verbesserung des Ergebnisses (für Korrekturen) zu bewirken.. Für die Druckausgabe wählen wir die Anwendung der Formel: \“Scanauflösung = Rasterfrequenz x Rastermultiplikator (HD-Empfehlung: \“2\“) x Maßstab : 100\“ oder wählen Sie einfach die automatische Scanauflösung die auf der jahrelangen Herstller-Erfahrung beruht.

Nach dem Scannen und der eventuellen Bildkorrektur stellt sich dann oft die Frage, in welchem Format und welchem Farbraum die Daten gesichert werden. Auch diese Entscheidung ist in erster Linie von der Verwendungsart und der Verwendungshäufigkeit Ihrer Datei abhängig:

Farbraum:
In der Regel wissen Sie im voraus, wie Ihre Datei weiterverarbeitet wird. Wird sie als digitale Vorlage für den Offsett-Druck genutzt, müssen die Daten im CMYK-Farbraum gespeichert werden. Für Multimediazwecke bietet sich die Sicherung im RGB-Farbraum an. Für den Fall, dass Sie die weitere Verwendung der Daten nicht kennen oder sich unsicher sind, empfehlen wir die Speicherung der Datei im LAB-Farbraum. Auch hierzu eine kleine Erinnerung: Der LAB-Farbraum ist der größte allgemeine Farbraum. Er ist standardisiert und völlig geräteunabhängig.

Formate:
Auch die Wahl des Dateiformats hängt von der weiteren Verwendung der Bilddatei ab.
Das gängigste Bildformat ist TIFF (tagged image file format), welches u.a. auch Alphakanäle mit speichern kann. Dieses Format wird von den meisten gängigen Systemen unterstützt, so dass es problemlos von allen Anwendern geöffnet und weiterverarbeitet werden kann. TIFF unterstützt neben RGB und CMYK auch YCC (Kodak Photo CD) und LAB.
JPEG (Joint Photographic Experts Group) ist eigentlich kein Dateiformat, sondern ein Komprimierungsverfahren. Tatsächlich verbirgt sich hinter JPEG eine TIFF-Variante. Nachteil dieses Formates ist der durch den Komprimierungsalgorithmus verursachte Datenverlust beim Speichern. Der eindeutige Vorteil liegt aber in einer enormen Reduzierung der Dateigröße.
Das Format EPS (encapsulated PostScript) wird vornehmlich genutzt, wenn es um die Ausgabe auf Belichtern geht. Es ist sehr stabil, allerdings sehr speicherintensiv.
Bei der Verwendung der zuvor genannten Dateiformate ist es möglich, die verwendeten ICC Profile einzubetten (embedded profile). Diese Eigenschaft ist für einen ICC Workflow und die Weitergabe von Dateien an Dritte von Vorteil.

 

Weiteres Thema: Was bedeutet eigentlich optische und interpolierte Auflösung?